Talks & Tours mit Francis Kéré

Talks & Tours ,


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Sprache
Talks & Tours auf Deutsch
Laufzeit
Anmeldung
Anmeldung geschlossen
Eintritt
13 € (inkl. Ausstellung) - Resttickets an der Museumskasse erhältlich.


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Der in Burkina Faso geborene und in Berlin lebende Architekt Francis Kéré ist einer der wichtigsten Vertreter der sozial engagierten Architektur der Gegenwart. Mit seiner Stiftung "Kéré Foundation" engagiert er sich für die Umsetzung nachhaltiger Architektur in seiner Heimatregion. In Deutschland ist Francis Kéré der breiten Öffentlichkeit vor allem durch seine Entwürfe für Christoph Schlingensiefs Operndorf Afrika bekannt.

Im Rundgang mit Damian Lentini wird Francis Kéré bezugnehmend auf seine eigene Arbeit seine Reflektionen über El Anatsuis Werk mit uns diskutieren.

Seit Oktober 2017 hat er die Professur für "Architectural Design and Participation" an der Technischen Universität München inne.

Diébédo Francis Kéré wurde 1965 in Gando, Burkina Faso, geboren. Er studierte an der Technischen Universität Berlin und gründete hier 2005 Kéré Architecture. Seine architektonische Arbeit ist national und international mit diversen Preisen ausgezeichnet worden, darunter der Aga Khan Award for Architecture (2004), den er für sein erstes Gebäude gewann:  eine Grundschule in Gando, Burkina Faso.  Neben der weltweiten Umsetzung von Bauprojekten, u.a. in Burkina Faso, Mali, Deutschland und in der Schweiz, hat Kéré sich mehreren Lehraufträgen gewidmet. Seit Oktober 2017 ist er Professor an der Technischen Universität München. Darüber hinaus lehrte er an der Accademia di Architettura di Mendrisio und an der Harvard Graduate School of Design. Kéré ist bekannt für die Entwicklung innovativer Konstruktionsstrategien, die traditionelle Materialien mit modernen Bautechniken verbinden. Seine Arbeit war zuletzt Thema von Einzelausstellungen im Museo ICO in Madrid (2018), im Architekturmuseum in München und im Philadelphia Museum of Art (beide 2016). Davor waren seine Werke u.a. in den Gruppenausstellungen Small Scale, Big Change: New Architectures of Social Engagement, Museum of Modern Art, New York (2010) und Sensing Spaces, Royal Academy, London (2014) zu sehen.