Kiki Smith; Sky 2011. Jacquard-Tapisserie | von © Kiki Smith, courtesy Pace Gallery

Kiki Smith: Talks & Tours mit Jeannette Fischer

Talks & Tours ,


Informationen

Sprache
Talks & Tours auf Deutsch
Laufzeit
Anmeldung
Anmeldung erforderlich
Eintritt
13 € (inkl. Ausstellung)


Übersicht aller Veranstaltungen

Talks & Tours mit Jeannette Fischer

Talks & Tours ist ein Rundgang durch die Ausstellung "Kiki Smith: Procession" mit der schweizer Psychoanalytikerin Jeannette Fischer und der Kuratorin der Ausstellung Petra Giloy-Hirtz. Kiki Smiths facettenreiches Werk befasst sich mit den politischen und sozialen, den philosophischen und spirituellen Aspekten der menschlichen Natur. Ihre analytische Durchdringung des Körpers - ohne Scheu vor Tabus und Grenzen der Scham - stellt die Bedingungen menschlichen Daseins zur Diskussion. Alter, Tod und Sterben, Verwundung und Heilung, Ganzheit und Fragmentierung, Sexualität und Geschlecht, Identität und Erinnerung.

Jeannette Fischer beschäftigt sich in ihren Studien und Publikationen intensiv mit der Frage der Gewalt, Macht und Ohnmacht.
Talks & Tours bietet statt einer konventionellen Führung ein Gespräch, bei dem Jeannette Fischer aus psychoanalytischer Sicht mit Petra Giloy-Hirtz und  den Besuchern verschiedene Aspekte im Werk der Künstlerin Kiki Smith diskutiert.   

Jeannette Fischer über sich: "Während des Studiums der Vergleichenden Religionswissenschaften in Athen, Tübingen und später in Zürich begann ich mich auf die Freud’sche Couch zu legen und ergründete mit meinem Psychoanalytiker mein Unbewusstes. Diese Arbeit führte zu einem Berufswechsel. Seit 1986 arbeite ich als Freud’sche Psychoanalytikerin in eigener Praxis in Zürich. In den 90er Jahren hatte ich die spontane Idee, mich um das Kuratorium einer Kunstausstellung zu bewerben. Seither beschäftige ich mich genauso intensiv mit der Kunst wie mit der Psychoanalyse. Mich interessieren jegliche Formen und Dynamiken einer Beziehung, nicht zuletzt als Ausdruck im Kunstwerk oder als deren biografischer Antrieb. Dabei spielt die Angst eine wiederkehrende und nicht unbedeutende Rolle, die Angst als Folge von Missachtung und Verkennung eines sich selbst bestimmenden Subjektes. Das Nachdenken und Forschen darüber bilden die Grundlage meiner Arbeit. Sei es in der psychoanalytischen Praxis, in Vorträgen, Seminaren, Diskussionen und als Autorin, sei es in der Kunst als Kuratorin, Dokfilmerin, Künstlerin, Kunstvermittlerin und Autorin."