„Große Deutsche Kunstausstellung“ 1937, Nordgalerie. Foto: Stadtarchiv München, DE_1992_FS_NS_00436

Seminar: Die „Großen Deutschen Kunstausstellungen“. Eine Recherche

Workshop & Seminar,


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Workshop & Seminar auf Deutsch
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6 €


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Erst in den letzten Jahren beschäftigt sich die Forschung zunehmend mit den „Großen Deutschen Kunstausstellungen“. Diese im damaligen „Haus der Deutschen Kunst“ inszenierten Ausstellungen galten als wichtigste Werk- und Verkaufsschauen „deutscher“ Kunst und waren somit ein zentraler Schauplatz nationalsozialistischer Kunstpolitik. Die acht Schauen, auf denen insgesamt über 12.000 Exponate gezeigt wurden, waren als Kunstmessen organisiert. Akkurat beschriftete Karteikarten, Kontenblätter, Verkaufsabrechnungen und Einlieferungsbücher spiegeln diese Ausrichtung bis heute wider. 

Das Seminar gibt Einblicke in zentrale Dokumente der „Großen Deutschen Kunstausstellungen“ aus dem Bestand des Haus der Kunst und des Bayerischen Hauptstaatsarchivs, wo ein Teil des Nachlasses des „Hauses der Deutschen Kunst“ aufbewahrt wird. Außerdem stellt das Seminar verschiedene Recherchemöglichkeiten vor und diskutiert, welche Erkenntnisse die Dokumente für eine öffentliche Auseinandersetzung mit NS-Kunst liefern können. 

Die Veranstaltung findet im Haus der Kunst und im Bayerischen Hauptstaatsarchiv statt. Sie richtet sich an Wissenschaftler, Publizisten, Studenten und historisch Interessierte, die ihr quellenkundliches Wissen über den Kunstbetrieb im Nationalsozialismus erweitern wollen.

Mit Thomas Paringer, Archivdirektor am Bayerischen Hauptstaatsarchiv und Sabine Brantl, Kuratorin Archiv und Leitung Bildungsprogramme am Haus der Kunst

Treffpunkt: Archiv Galerie im Haus der Kunst

Begrenzte Teilnehmerzahl.


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