Geschichte am historischen Ort: München als zentrale Kultstätte der NSDAP

Workshop & Seminar,


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Workshop & Seminar auf Deutsch
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Anmeldung erforderlich
Eintritt
5 €

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Im Fokus des Workshops steht die ästhetische Erscheinung und funktionale Bedeutung von Architektur im Nationalsozialismus, als auch die künftige Auseinandersetzung mit den gebauten Zeugnissen als Orte zeitgenössischer Kultur. 

Mit dem „Haus der Deutschen Kunst“ und den Parteibauten am Königsplatz waren 1933/1937 die ersten architektonischen Vorzeigeprojekte der NS-Propaganda entstanden. Diese Bauten Paul Ludwig Troosts sind bis heute aufs engste mit Münchens besonderer Rolle als nationalsozialistische Kunstmetropole, als Zentrum des Parteiapparats der NSDAP und als Ort des Parteikults verbunden.  

Im Rahmen des Workshops werden zunächst die beiden Standorte Königsplatz und Haus der Kunst besucht und ihre Geschichte am historischen Ort erläutert. Anschließend wird die ehemalige Funktion des Königsplatzes und des „Hauses der Deutschen Kunst“ als Propagandainstrumente diskutiert, ihre architektonische Konzeption sowie die Geschichte ihrer Nutzung in den Jahrzehnten nach 1945. Welche Rolle spielen die baulichen Hinterlassenschaften des NS-Regimes für unsere Auseinandersetzung mit dem historischen Erbe? Welche Projekte wurden infolge der langjährigen aktiven Aufarbeitung mit der eigenen belasteten Vergangenheit entwickelt und realisiert? Und wie sollen wir künftig damit umgehen? 

Mit Thomas Rink, NS-Dokumentationszentrum München und Sabine Brantl, Haus der Kunst.

Der Workshop findet im NS-Dokumentationszentrum, Max-Mannheimer-Platz 1 und im Haus der Kunst, Prinzregentenstraße 1 statt. 

Treffpunkt: NS-Dokumentationszentrum, Max-Mannheimer-Platz 1

Begrenzte Teilnehmerzahl. 


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