Eröffnung und Künstlergespräch Vivan Sundaram und Deepak Ananth

Künstlergespräch ,


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Künstlergespräch auf Englisch
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Freier Eintritt


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Eröffnung und Künstlergespräch Vivan Sundaram und Deepak Ananth

19 Uhr Eröffnung der Ausstellung
20 Uhr Künstlergespräch

Vivan Sundaram (*1943 in Simla, Indien) ist einer der wichtigsten zeitgenössischen indischen Künstler.

Von der 68er-Bewegung, die er als Student in England erlebt hat, zeitlebens beeinflusst, thematisiert er vorwiegend politische und gesellschaftliche Fragen unserer Zeit. Geschichte, Erinnerung und Archiv sind übergreifende Themen und Anliegen seines Werkes.

Sundaram war zunächst als Maler tätig und blieb diesem Medium die ersten zwanzig Jahre treu; Anfang der 1990er-Jahre wandte er sich den künstlerischen Ausdrucksformen Installation, Fotografie und Videokunst zu. Er war einer der ersten indischen Künstler, die Installationen schufen.

Mit „Disjunctures/Umbrüche“ präsentiert das Haus der Kunst eine umfassende Ausstellung seiner Arbeit aus fünf Jahrzehnten. Sie zeigt frühe Gemälde und zwei Serien von Zeichnungen, “Long Night” (1988) und “Engine Oil and Charcoal” (1991), die sich mit den Nachwirkungen der Kriege des 20. Jahrhunderts befassen. Weiterhin werden performative Skulpturen, Fotografien und Videos gezeigt sowie mehrteilige Installationen, darunter “Memorial” (1993/2014), mit dem sich Sundaram gegen das Schreckgespenst kommunaler Gewalt in Indien richtet.

Anlässlich der Eröffnung seiner Ausstellung "Disjunctures/Umbrüche" wird Vivan Sundaram im Gespräch mit Kurator Deepak Ananth sein facettenreiches Werk analysieren.