Foto: Heinrich Hoffmann (links) und Gerdy Troost im Haus der Deutschen Kunst, 20. Juni 1942. © Bayerische Staatsbibliothek München/Bildarchiv

Entnazifizierung in Nachkriegsdeutschland – Kunst, Kultur, Medien

Workshop & Seminar,


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Sprache
Workshop & Seminar auf Deutsch
Laufzeit
Anmeldung
Anmeldung erforderlich
Eintritt
10 €

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Der Workshop beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit der Entnazifizierung des Kulturlebens in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg. Er berührt damit in symptomatischer Weise die Geschichte des Haus der Kunst, das 1937 als „Haus der Deutschen Kunst“ und maßgebliche Institution nationalsozialistischer Kunstpolitik eröffnet wurde. 

Durch historische Dokumente wie z.B. den Spruchkammerakten von Protagonisten wie der Architektenwitwe Gerdy Troost, des Bildhauers Arno Breker und Hitlers Leibfotografen Heinrich Hoffmann erhalten die Teilnehmer des Workshops Einblick in Prozesse der Entnazifizierung und damit auch in Fragen nach Schuld und Verantwortung, Verharmlosung und Verdrängung. Welchen Einfluss hatte - und hat - die politische Beurteilung dieser prominenten Fälle auf das Bild der Kulturschaffenden der Nachkriegszeit? 

Referenten

Felizitas Raith, wissenschaftliche Mitarbeiterin am NS-Dokumentationszentrum München im Bereich Bildung

Thomas Rink, wissenschaftlicher Mitarbeiter am NS-Dokumentationszentrum München im Bereich Bildung

Sabine Brantl, Kuratorin Archiv und Leitung Bildungsprogramme am Haus der Kunst

Dauer: 5 Stunden (mit Pause)

Ticket: 10 €

Begrenzte Teilnehmerzahl - Anmeldung unter: archiv@hausderkunst.de


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Workshops & Seminare im Haus der Kunst