Alive ... & then Some: Workshop für Trance-Tanz und –Analyse

Veranstaltung, von 18.08.18 bis 19.08.18


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Sprache
Veranstaltung auf Englisch
Laufzeit
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Anmeldung erforderlich
Eintritt
90 € / ermäßigt 65 €


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Alive ... & then Some
Workshop für Trance-Tanz und –Analyse

Der Versuch, verschiedene Zustände von Trance zu erreichen und zu analysieren, steht im Zentrum des Workshops von Justin F. Kennedy und Emma Waltraud Howes. Durch ein breites Spektrum an körperlichen, geistigen und forschungsbasierten Übungen wird „Alive ... & then Some“ den Dialog über transzendentale Erfahrung und deren Erklärung anregen.

In einem Pseudo-Labor-Stil werden die Teilnehmer durch physische und mentale Übungen und Beobachtungen die verschiedenen Formen von Tranche zu ergründen und zu interpretieren versuchen. Diese Übungen können Osho, Unregelmäßige Achter, Internal Wave Energy, Hypnose, sanftes Moshing und Voice & Movement-Techniken umfassen. Ebenso wichtig wie das Eintreten in veränderte Bewusstseinszustände ist es auch, mit ihnen auf kritische Distanz zu gehen. Durch Erinnerung, automatische Reaktion, Screenings, Lesungen und Archivierung wird der Workshop in einen Diskurs über analytische Aspekte der Trance-Formen treten und sich den Herausforderungen der Dokumentation und Interpretation profunder Erfahrungen stellen.

„Alive ... & then Some“ ist das Spin-off eines Workshops, der 2016/17 unter dem Titel „Wormhole Through Your Brain“ bei Impulstanz in Wien in Kooperation mit dem Künstler Jeremy Shaw veranstaltet wurde. Jeremy Shaw ist derzeit in der Ausstellung „Blind Faith“ mit seinem Film „Liminals“ vertreten, in dem auch Emma Waltraud Howes mitwirkt.

 

Dozenten:

Emma Waltraud Howes arbeitet als Übersetzerin zwischen Bewegung und Form. Sie ist Performerin und Bildende Künstlerin. Ihre Arbeit basiert auf Gestenbeobachtungen mit dem Fokus auf Entwicklung einer erweiterten choreografischen Praxis, die öffentliche Interventionen, kinästhetische und architektonische Forschung beinhaltet. Zu ihren jüngsten Solo-Präsentationen und Performances gehören: „Symphony of a Missing Room” für Lundahl & Seitl, Martin Gropius Bau, Berlin (2016), „Dynamis“ für Georgia Sagri, documenta 14, Kassel (2017), „Liminals“ für Jeremy Shaw, Biennale Venedig (2017), „Scores for Daily Living “, Kunstmuseet Nord-Trøndelag, Namsos (2018)und „Ten Days Six Nights“ für Joan Jonas, Tate Modern, London (2018). Derzeit lebt Emma Waltraud Howes in den ACME Studios in London, wo ihre künstlerische Arbeit vom Canadian Council for the Arts gefördert wird.

 

Justin F. Kennedy ist ein in Berlin ansässiger Künstler, Tänzer und Dozent, der ursprünglich aus St. Croix, US Virgin Islands stammt. 2006 erhielt er einen BA in Tanz und Ethnische Studien von der Wesleyan University – Middletown, Connecticut und 2013 einen MA in Choreografie vom HZT Berlin. Er performte u.a. mit und für Ligia Lewis, Isabel Lewis, Tino Sehgal, Jeremy Wade, Peaches, Faustin Linyekula und Jeremy Shaw. Zu seinen aktuellen Projekten gehören die Science-Fiction-Oper „An Ode to Love and Death“, die Arbeit mit seiner Kunst-Boyband BOYZ in den WOODS, Adam Linders „Choreographic Service No. 5“ in der Kunsthalle Basel (2017) und Liz Kinoshitas Choreographie „You Can't Take It With You“, die im April 2018 im Pact Zollverein, Essen Deutschlandpremiere feierte.