Tamara Levitz

Tamara Levitz ist Professorin für Komparatistik und Musikwissenschaft an der UCLA. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt auf der globalen literarischen und musikalischen Moderne. 2012 vollendete sie ihre 654-Seiten-Monographie Modernist Mysteries: Perséphone, eine Mikroanalyse von Ida Rubinsteins Aufführung des Melodramas Perséphone von André Gide und Igor Stravinsky am 30. April 1934. Das Buch hat zwei renommierte Preise gewonnen, den Prose Award in Music and the Performing Arts und den Otto Kinkeldey Award der American Musicological Society, die höchste Auszeichnung für Musikwissenschaften überhaupt.  Derzeit arbeitet Levitz an dem großen Projekt “Decolonizing the American Musicological Society”, das untersucht, wie Strukturen weißen Überlegenheitsdenkens, Ausgrenzung und Ungleichheit in dieser Gesellschaft verwurzelt sind und das Fach Musikwissenschaft in den USA bis heute prägen. Vor kurzem hat sie auch ein Buchprojekt über Imperialismus und Moderne in Angriff genommen, das moderne Literatur und Musik aus der Perspektive globaler imperialistischer Politik untersucht.


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