Blah, Blah, Blah + Background Noise

Mel Bochner

Information about Blah, Blah, Blah + Background Noise

Titel
Blah, Blah, Blah + Background Noise
Künstler
Mel Bochner
Datum
2013

Über das Kunstwerk

Mel Bochner
Blah, Blah, Blah + Background Noise, 2013 
Siebdruck auf Andruckpapier: zufällig gedruckte Hintergrundfarben, mit schwarzer Lackfarbe auf der Vorderseite und silbener Lackfarbe auf der Rückseite
38 x 38 cm
Edition von 100 Unikaten (hier in 2 Varianten)
Signiert, datiert und nummeriert
750 € (inkl. MwSt. und zzgl. Versandkosten)

Mel Bochner (*1940) gilt als einer der Begründer der Konzeptkunst. Er gehört einer Künstlergeneration an, die zu Beginn der 1960er-Jahre die Vorrangstellung der Malerei in der Kunst radikal aufbrach. Bochner realisierte dies insbesondere durch die Einführung von Sprache in seine Arbeiten. In seiner jüngeren Werkentwicklung beschäftigt sich Bochner wieder zunehmend mit einer Überprüfung des einst verschmähten Mediums der Malerei, wobei ihm die eigene konzeptuelle Bildsprache zu Erkenntnissen über die neuen Möglichkeiten der Malerei verhilft. Bochner hat die Kon­ventionen sowohl von Malerei als auch von Sprache immer wieder in Frage gestellt: Wie wir sie konstruieren und verstehen, und wie sie aufeinander Bezug nehmen.

In seinen großformatigen Gemälden Blah Blah Blah (2011), die eigens für die Ausstellung im Haus der Kunst entstanden (07.03 - 23.06.13), bildet die Sprach-Blase unserer alltäglichen Rede den kompositorischen Rahmen für ein Bild. Aus den Tiefen der Farbe tauchen Buchstaben auf, die sprachübergreifend als Floskel für einen inhaltsleeren Redefluss und Kommunikation als Selbstzweck dienen. Bochners Edition nimmt Bezug auf diese Gemäldeserie: Die Balance zwischen malerischer und linguistischer Bedeutung einerseits und zwischen anschaulicher und syntaktischer Funktion andererseits wird in der Edition grafisch variiert. Die zufällig ausgewählten Andruckpapiere dienen dabei als Hintergrundgeräusch, auf dem die inhaltslose Kommunikation zu einem weißen Rauschen anschwillt und wieder verebbt. 

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