Echoes

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Ausstellung, von

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Ein Echo ist eine Schallwelle, die von einer entfernten Oberfläche reflektiert wird und zwischen verschiedenen Orten widerhallt. Ein Echo überträgt somit Klang in Raum und Zeit.

„Echoes“ versammelt künstlerische Praktiken, die mit einer Poetik des Nachhalls auf kulturelle Formen der Amnesie reagieren. Durch imperialistische Politik und gewaltsame Geschichten der Vertreibung entstehen Lücken im Gedächtnis.

Aus historischen Quellen, Riten und Mythologien der Vorfahren erzeugen die beteiligten Künstler*innen fiktive Archive, die sie mit Geschichten ihrer eigenen Herkunft und Identität verknüpfen. Gemeinsam sind ihnen die Stilmittel von nichtlinearen Erzählformen, Klang und Bewegung.

„Echoes“ ist eine neue Ausstellungsreihe mit den Schwerpunkten Live-Performance und zeitbasierte Medien, die die übergreifenden Themenschwerpunkte des Haus der Kunst während des ganzen Jahres widerspiegeln. Aus diesem Grund treten auch einige Künstler*innen aus der Reihe „Tune“ im Rahmen von „Echoes“ auf. Das Programm erstreckt sich über zehn Tage und lädt das Publikum zu verschiedenen Tageszeiten zu Filmvorführungen, Künstler*innengesprächen und Performances ein. Auf diese Weise entfaltet sich die Ausstellung „live“, und kein Tag wird wie der andere sein.

Mit Ain Bailey, William Basinski, Hylozoic/Desires (Himali Singh Soin & David Soin Tappeser), Lamin Fofana, Onyeka Igwe, Lafawndah & friends, Tarek Lakhrissi, Abdullah Miniawy, Christelle Oyiri, caner teker.